Mit diesen Worten kam mein Kunde auf mich und mein Knowhow als freier Grafiker zu. Und er hatte Recht. So hat dieser kleine Einladungsflyer (und das Poster dazu) mir Spass und das Ergebnis ihn glücklich gemacht. Und ich habe gelernt, was eine „Sichelhenke“ ist. Wisst Ihr, was das ist?
Nachdem der letzte Halm geschnitten war und die Getreidegarben bei schönem Wetter in die Scheune gebracht wurden – unter Dach und Fach also – konnten die Bauern und ihre Helfer die Erntewerkzeuge wieder für ein Jahr aufräumen. Bis zur nächsten Ernte.
Da bis vor etwa 100 Jahren mit der Sichel geerntet wurde, stammt aus dieser Zeit auch der Begriff „Sichelhenke“: die Sichel wurde wieder an
ihren Platz gehängt. Danach warteten alle sehnsüchtig auf den folgenden Sonntag. An diesem wurde ausgiebig geschmaust, gefeiert und endlich wieder das Tanzbein geschwungen – was während der harten Erntezeit untersagt war.
Und wenn Ihr eine „Sichelhenke“ live erleben wollt, dann kommt am 5. September ab 18 Uhr zum Waldfest in Dietingen (bei Rottweil) und sichelhenkt mit.



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